Startseite / Nachrichten / Mikroplastik in der Luft: ein unsichtbares Risiko auch am Arbeitsplatz

Mikroplastik in der Luft: Unsichtbare Gefahr auch am Arbeitsplatz

Einsicht6. Juni 2025
Mikroplastik und Nanokunststoffe Filtration

Jedes Jahr atmen wir bis zu 70.000 Plastikpartikel ein. Das geht aus einer kürzlich in Il Sole 24 Ore veröffentlichten Analyse hervor, die Daten aus einer Studie der Zeitschrift Ecotoxicology and Environmental Safety enthält . Eine alarmierende Zahl, die uns dazu veranlasst, über eine unsichtbare und unterschätzte Gefahr nachzudenken: das Mikroplastik in der Luft, das wir jeden Tag einatmen, auch am Arbeitsplatz.

Wie der WWF am Weltumwelttag 2025 zu Recht betonte, sind also nicht nur die Meere und Ozeane von der Plastikverschmutzung bedroht. Dem WWF-Bericht zufolge machen Kunststoffe 80 Prozent des im Meer und an den Küsten verteilten Mülls aus und verschmutzen Wasser, Boden und Fauna und gelangen sogar in die Nahrungskette.

Ebenso besorgniserregend ist die Tatsache, dass die von Il Sole 24 Ore veröffentlichte Zusammenfassung darauf hinweist, dass sogar die Luft, die wir atmen, Mikroplastik und Nanoplastik verbreitet, mit möglicherweise verheerenden Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit.

Aber was genau sind diese Partikel? Und wie können wir uns verteidigen?

Was ist Mikroplastik in der Luft und warum ist es beängstigend?

Mikroplastik sind Kunststofffragmente, die kleiner als 5 Millimeter sind. Nanoplastik, das noch heimtückischer ist, kann einige Mikrometer groß sein. Diese Partikel entstehen durch die Zersetzung von Kunststoffgegenständen und -materialien, die überall zu finden sind: Verpackungen, synthetische Stoffe, Farben, Reifen, Arbeitsgeräte und sogar elektronische Geräte.

Ein erheblicher Teil dieses Mikroplastiks landet nicht nur in den Meeren, sondern bleibt auch in der Luft hängen und kann eingeatmet werden. Wissenschaftlern zufolge kann es in die Lunge gelangen, in den Blutkreislauf eindringen und sogar biologische Barrieren wie die Plazentaschranke überwinden, mit potenziell schädlichen Auswirkungen auf verschiedene Organe und physiologische Funktionen.

Arbeitsumfeld und Luftqualität: ein unterschätzter Zusammenhang

Wenn von Mikroplastik die Rede ist, wird selten auf die Arbeitsumgebung verwiesen. Doch gerade hier kann die Konzentration von Schadstoffen in der Luft besonders hoch sein.

In Betrieben wie Maschinenfabriken, Chemiefabriken, Lackierereien, Kunststoffverarbeitungsbetrieben oder Metallschreinereien sind die Quellen für Partikel vielfältig: Heißarbeiten, mechanischer Abrieb, Schneiden, Schleifen, Verwendung von Kunststoffen. Hinzu kommen Feinstäube, Dämpfe, Rauch und Bearbeitungsrückstände, die ohne angemessene Absaugung und Filterung in der Luft hängen bleiben.

Das Ergebnis? Tägliche und anhaltende Exposition gegenüber potenziell schädlichen Stoffen, die für das menschliche Auge oft unsichtbar sind und die Gesundheit der Atemwege beeinträchtigen sowie Entzündungen, oxidativen Stress, Störungen des Hormonsystems und vieles mehr verursachen können.

Die Coral: Filtrations- und Luftreinigungstechnologien

Seit über 60 Jahren entwickelt Coral Lösungen für die Luftreinigung in industriellen Umgebungen. Unsere Systeme sind genau darauf ausgelegt, verunreinigende Partikel an der Quelle zu beseitigen, auch die feinsten und leichtesten, wie z. B. Mikroplastik.

Unsere Lösungen umfassen:

  • Lokale Absaugsysteme, ideal für die Erfassung von Staub und Mikrofragmenten direkt in der Emissionszone;
  • HEPA- und ULPA-Absolutfilter, die Partikel bis zu 0,1 Mikrometer zurückhalten können;
  • Mobile und zentralisierte Reinigungsgeräte, ideal für geschlossene Umgebungen oder mehrere Standorte;
  • Maßgeschneiderte Systeme für die Kunststoff-, Maschinenbau-, Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie, die mit Luftqualitätsüberwachungssystemen integriert werden können.

Das Ziel ist immer dasselbe: die Luftqualität am Arbeitsplatz zu verbessern, die Gesundheit der Menschen zu schützen und die Umweltvorschriften einzuhalten.

Warum jetzt handeln: Gesundheit der Arbeitnehmer und künftige Vorschriften

Die Europäische Kommission, dieWHO und zahlreiche nationale Stellen verstärken die Überwachung von Innenraumemissionen und erwägen die Einführung strengerer Grenzwerte für luftgetragene Partikel, einschließlich Mikroplastik. Vor diesem Hintergrund schützen Unternehmen, die in moderne Abgassysteme investieren, nicht nur ihre Arbeitnehmer, sondern bereiten sich auch auf immer strengere Vorschriften vor.

Ganz zu schweigen davon, dass ein gesundes Umfeld die Produktivität erhöht, den Krankenstand verringert und das Image des Unternehmens gegenüber Kunden und Stakeholdern verbessert.

Das Problem des Mikroplastiks in der Luft wirkt sich nicht nur auf die Umwelt oder die Meeresbewohner aus, sondern betrifft auch uns selbst, jeden Tag am Arbeitsplatz. Die gute Nachricht ist, dass es wirksame, konkrete und bereits verfügbare Lösungen gibt.

Coral steht Unternehmen zur Seite, um maßgeschneiderte Absaug- und Filtersysteme zu entwickeln und zu installieren, die den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft gerecht werden.

Quellen und Erkenntnisse:

  • Il Sole 24 Ore: Plastik in der Luft, eine Gefahr für unsere Gesundheit - 70.000 Partikel werden jedes Jahr eingeatmet
  • Umweltwissenschaft und -technologie (ACS Publications)
  • Europäische Umweltagentur (EEA) - Mikroplastik in der Umwelt
  • WHO - Leitlinien zur Luftqualität in Innenräumen